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Ein wichtiges Element des Meldesystems ist die Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen, die auf Hate Speech spezialisiert sind, sowie mit hessischen Institutionen wie dem Demokratiezentrum Hessen bzw. dem "Beratungsnetzwerk Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus".

 

Logo Beratungsnetzwerk Hessen
Beratungsnetzwerk Hessen

Das Beratungsnetzwerk Hessen, dem mehr als drei Dutzend zivile und staatliche Organisationen, Institutionen, Kirchen, Vereine und Verbände angehören, bietet schnelle und fundierte Beratungshilfen für Betroffene sowie Präventionsmaßnahmen an, um Konflikte mit einem rechtsextremen, antisemitischen, rassistischen oder menschenfeindlichen Hintergrund angemessen bewältigen zu können. Das Demokratiezentrum Hessen fungiert dabei als zentrale Fach-, Geschäfts- und Koordinierungsstelle des Netzwerks.

Logo der Medienanstalt Hessen man sieht fünf Striche, drei in blau und zwei in grün gefolgt von den blau geschriebenen Buchstaben LPR
Medienanstalt Hessen

Die Medienanstalt Hessen (LPR Hessen) ist für private Radio- und Fernsehanbieter sowie Telemedien in Hessen zuständig. Sie sorgt dafür, dass der Allgemeinheit ein möglichst vielfältiges Medienangebot zur Verfügung steht und die Inhalte den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.
Zu den Aufgaben der Medienanstalt Hessen gehört heute neben der Lizenzierung von Radio- und Fernsehveranstaltern und der Aufsicht über Rundfunk- und Telemedienangebote auch die Förderung von Medienkompetenz. Die LPR Hessen betreibt die Medienprojektzentren Offener Kanal, unterstützt Nichtkommerzielle Lokalradios und fördert die Einführung und den Betrieb von Übertragungswegen. Sie unterstützt darüber hinaus Projekte im Bereich Medienforschung, ist auf medienwirtschaftlichem Gebiet aktiv und engagiert sich für die Aus- und Fortbildung im Medienbereich.

Logo der HateAid gGmbH man sieht in Kreis angeordnete bunte Kreise mit einem eckigen"Kreis" außenrum
HateAid gGmbH

Die gemeinnützige Organisation HateAid gGmbH ist Deutschlands erste Anlaufstelle für Betroffene von digitaler Gewalt und Hate Speech.

Durch Hassattacken werden Menschen gezielt aus den Debatten im Netz herausgedrängt, aber selten werden Täter*innen zur Verantwortung gezogen. Hier setzt HateAid gGmbH an und steht Betroffenen durch stabilisierende Erst-, Sicherheits-, und Kommunikationsberatung und rechtliche Durchsetzung zur Seite. Als Prozesskostenfinanzierer unterstützt HateAid gGmbH Betroffene dabei, gegen Täter*innen (zivil-)rechtlich vorzugehen und setzt so ein Zeichen, dass das Netz kein rechtsfreier Raum ist.

Sie sind akut von digitaler Gewalt betroffen und brauchen Unterstützung?
Kontaktieren Sie unsere Betroffenenberatung per Email (beratung@hateaid.org) oder telefonisch (0172 4636998).

Logo Hassmelden/Reconquista Internet zu sehen ist ein Kreis, unterteilt in fünf verschiedene blaue Streifen, von dunkelblau nach hellblau, mit einem eckigen Herz in der Mitte
Hassmelden/Reconquista Internet

Inhalte, die Sie für strafrechtlich relevant halten, können Sie auch bei hassmelden.de melden. Das ehrenamtliche Team von Hassmelden prüft jede Meldung unter strafrechtlichen Gesichtspunkten und leitet in Kooperation mit dem Hessischen Justizministerium Meldungen, die wahrscheinlich strafrechtlich relevant sind, an die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität zur Ermittlung von Tat und Täter weiter.

Vertrauliche Hinweise können über die Website von Hassmelden abgesetzt werden; das Angebot von Hassmelden steht auch als App für iOS-Geräte, als Chrome-Plugin oder Telegram-Bot zur Verfügung.

Logo ichbinhier Piker
ichbinhier

#ichbinhier ist die größte Counterspeech-Gruppe im deutschsprachigen Raum. Die Mitglieder der Aktionsgruppe schaffen tagtäglich dort, wo Hass und Hetze auf Facebook Überhand zu nehmen drohen, mit sachlichen, konstruktiven und menschenfreundlichen Kommentaren ein Gegengewicht. Sie wollen so zu einem vielfältigen Meinungsbild in den Kommentarspalten beitragen und zugleich ein zivilgesellschaftliches Statement für Demokratie, Toleranz, Vernunft und eine liberale Gesellschaft setzen.

Um die Arbeit für eine bessere Debattenkultur auf eine breitere Grundlage zu stellen, wurde der Verein ichbinhier e.V. gegründet. Der Verein will durch Bildungsangebote für alle Altersstufen und durch Aufklärungsarbeit für die Ursachen und Auswirkungen von Hassrede in den sozialen Medien sensibilisieren und die Menschen ermutigen und befähigen, sich an Online-Diskussionen zu beteiligen.